Das erste konkrete Puzzleteil im Fall „Biggi Reichert“ ist aufgetaucht …

Autopsiefoto vom Hinterkopf von Biggi Reichert – mit Brandmalen ...

Ähnlich wie im Fall Lisa McPherson, wo anonyme Absender nicht nur die Autopsiefotos, sondern nach und nach den kompletten Untersuchungsakt ins Internet stellten bzw. anderwärtig „weiterleiteten“, scheint dies auch im Fall Biggi Reichert so zu sein.

War es bisher eher ein „Klopfen auf Büsche“, um derart zu sehen, was derart aufgeschreckt „hervorkommen“ würde, scheint das Foto von der Autopsie Biggi Reicherts der erste konkrete Anhaltspunkt dafür zur sein, dass es auf Biggis Kopf Verbrennungsbrandmale 3. Grades gab.
Die Frage nach dem Woher? steht zwar nach wie vor unbeantwortet im Raum, die Frage nach den Ob? ist im ersten Ansatz beantwortet.

Die Vorgeschichte: Biggi Reichert war von außen betrachtet eine wohlhabende Frau: ein große Erbschaft versetzt sie in die Lage, finanziell unabhängig zu sein und sie nutzte diese Unabhängigkeit dazu, sehr viel Geld in Scientology zu stecken, wo sie derart die höchste Stufe erreichte – die Stufe OT VIII.
Sie führte u.a. die Scientology-Mission in Augsburg und wechselte dann in die Ideale Scientology-Organisation Hamburg, wo sie Public Exec Secretary (PES) war, der für die Öffentlichkeit in der Form zuständig ist, dass unter seiner Regie Leute angeworben, diese sogenannte Einführende Kurse besuchen und zu Scientologen gemacht werden. Darüber hinaus “verwaltet” der PES das sogenannte „Feld“, um u.a. Scientology in strahlendem Licht erscheinen zu lassen oder sogenannte Feldmitarbeiter (FSMs) auszubilden.
Davor heiratete sie schon den scheinbar wohlhabenden Scientologen und Immobilienspekulanten Jürgen Reichert – nach der Hochzeit erfuhr sie, dass dieser mit rd. 10 Millionen Euro verschuldet war.

Biggi Reichert ...

2006 wandte sie sich an die höchste Instanz in der „technischen“ Hierarchie von Scientology, um dieser Person mitzuteilen, dass sie zwar das höchste Ziel innerhalb von Scientology erreicht hatte (OT VIII), zwei Probleme aber immer größer wurden: ihre Beziehungen und das Problem mit den Finanzen.
Dieser lud sie nach Flag, dem Mekka von Scientology, ein, Biggi fuhr hin, wollte zwei Wochen bleiben – ihr Rückflugticket wies darauf hin -, aber nach vier Tagen wurde sie von zwei Scientologen, einer war Rainer Biermann, ebenfalls OT Stufe VIII, zum Flughafen begleitet und flog nach Hamburg zurück.

Die nächsten drei Tage verbrachte sie bei einer Scientology-Freundin, Gloria Schlüter, um sich am darauf folgenden Tag in ihrem Auto das Leben zu nehmen!

Es war eindeutig Selbstmord: Auf dem Vordersitz wurden Schlaftabletten gefunden, ein Schlauch war am Auspuff montiert, der die Abgase ins Wageninnere abgab. Die Autopsie ergab, dass sie an Kohlenmonoxidvergiftung gestorben war, die Schlaftabletten hätten nicht zur Herbeiführung ihres Todes gereicht. Dazu wurde ein handschriftliches Testament gefunden, das aber nur die noch vorhandenen Besitztümer verteilte, aber nicht auf den Selbstmordgrund einging.

Aber noch etwas wurde bei der Autopsie entdeckt: Biggis Kopfhaut wies mehr als ein Dutzend kreisrunder Verbrennungen 3. Grades auf, die von der Größe her einer Zigarettenverbrennung entsprachen, aber nicht von Zigaretten stammten, da u.a. das Haar nicht verbrannt war.
Vom Zeitpunkt her wurde bei der Autopsie festgestellt, dass sie in der Zeit ihres USA-Flag-Aufenthaltes „entstanden“ waren.

Biggis Ehemann, Jürgen Reichert, war danach verschwunden und blieb es bis heute.
Scientology mauerte wie üblich und tat so, als ob sie noch nie etwas von Biggi Reichert gehört hätten.
Die Scientologin Gloria Schlüter konnte keine Auskünfte geben, die dienlich waren.
Die Regierung der USA zögerte, die deutschen Behörden zu unterstützen, um dieser Angelegenheit auf den Grund zu gehen.
Scientologen, die sich nach Biggi Reichert erkundigten, wurde von offizieller Scientology-Seite gesagt, dass Biggi einen plötzlichen Herzanfall erlitten hätte und starb.
Das sind im Groben die momentan vorhandenen Fakten bis 2006, dem Jahr als Biggi Reichert starb.

Kaum eine Frage wurde beantwortet – dabei gäbe es so viele …
Woher stammten die kreisrunden Verbrennungen an Biggis Kopfhaut?
Warum bringt sich ein OT VIII einfach um, obwohl sie laut Scientology die Spitze der scientologischen Pyramide erreicht hatte?
Warum fuhr Biggi bereits nach vier Tagen unter „Begleitung“ von zwei Scientologen wieder aus Flag zurück?
Inwieweit spielen die Immobilienspekulationen, in die Scientologen verwickelt waren, eine Rolle dabei?
Mauert Scientology deshalb so intensiv?
Wer schüchtert die Familie von Biggi Reichert derart ein, dass diese nicht bereit ist, darüber zu sprechen?

Und nachdem ich nicht annehme, das mir das Büro für Spezielle Angelegenheiten (OSA) die Daten frei Haus liefert, stellt der gleichnamige Facebook- und WordPress-Blog einen ersten Schritt dar, um einerseits den Tod von Biggi Reichert nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und andererseits vielleicht Personen zu finden, die weitere Fakten, Beweise, Informationen haben?
Dabei ist es aus meiner Sicht nicht wesentlich, was Biggis Lebenshinhalt war – in ihrem Fall Scientology -, sondern einzig allein die Dokumentation der Tatsachen, die zu ihrem Freitod führten!
Ich wage zu behaupten, dass dieser nicht notwendig war und ganz im Gegenteil durch eine extreme “Behandlung“ durch Scientology herbeigeführt wurde – insofern ist die Tatsache Scientology sehr wohl relevant!

Informationen an: gdpa@wilfriedhandl.com.
Alle Informationen werden absolut vertraulich behandelt!

Foto: Whyweprotest