Das US-Magazin Forbes kürte die 42-jährige Sängerin und Schauspielerin Jennifer Lopez vor Oprah Winfrey und Justin Bieber zur Nummer 1 der Hollywood-Celebrities. Die Kriterien, die Forbes für die Zusammenstellung der Celebrity-Rangliste heranzieht, sind zum einen das vorsteuerliche Einkommen und die wesentlich subjektivere Einschätzung von Ruhm, Medienpräsenz und Beliebtheit über einen Zeitraum von einem Jahr. Trotzdem eher ein Umstand, der nur Eingang in die einschlägigen Medien findet und ansonsten eine Randerscheinung bleibt, hat er zumindest in den USA sehr wohl Relevanz – und natürlich bei Scientology und deren Celebrity-Strategie.
Lopez ist durch ihren Vater, der seit 20 Jahren aktiver Scientologe ist, mit dem Psychokult verbunden – und derart auf dem Laufenden. Sie selbst ist zwar keine Scientologin, ihr Nahverhältnis zu Scientology bestreitet sind nicht: „Ich kenne ihre Praktiken. Ich weiß genau, worum es bei ihren Techniken und so weiter geht. Ich denke, es ist sehr hilfreich.“
Erst vor Kurzem war ihre Ehe mit Marc Anthony u.a. an der Frage gescheitert, ob deren gemeinsame Kinder in eine Scientology-Schule gehen – sie wollte, er nicht. Ein Insider sieht diesen Umstand als einzigen Grund der Trennung an: „Die beiden kamen bei diesem Thema nicht auf einen Nenner. Sie war immer Scientology affiner als er. Er mochte das nicht und das verursachte Probleme zwischen den beiden.“
Die ARTE-Dokumentation über die Geheimdienstpraktiken von Scientology bereitet Scientology sicher Kopfzerbrechen – deren Celebrity-Strategie, die einen Teil der OSA-Aktivitäten darstellt, funktioniert aber nach wie vor. Inklusive dem damit verbundenen Einfluss auf die Gesellschaft an sich – und natürlich auf Politiker.
Der Scientologe Tom Cruise folgt übrigens auf Platz 9 und dessen Freund Will Smith auf Platz 58 …
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