„The Profit“ war der erste Kinofilm, den Scientology zensierte bzw. unter Verschluss hält …

Einige Jahre vor The Master, der in diesen Tagen in Venedig seine Premiere erlebt, finanzierte Bob Minton (Lisa McPherson Trust) einen 2 Millionen Dollar-Streifen zum Thema. Peter N. Alexander zeichnete für die Regie verantwortlich und 2001 präsentierten die beiden The Profit in Cannes.

Filmkritiker sahen in ihm die Parodie eines Kultes bzw. Betrugssystems und eine Menge Ähnlichkeiten mit Scientology. Im Film führte ein L. Conrad Powers einen Kult namens Church of Scientific Spritualism und im wirklichen Leben war es L. Ron Hubbard, der neben der Church of Scientology die Church of Spiritual Technology betrieben hatte.

Scientology war also nicht sehr erfreut darüber, die von ihr gegründete Foundation for Religious Tolerance protestierte vor den Kinos und 2002 schaffte es das Büro für Spezielle Angelegenheiten (OSA), dass der Film per Gerichtsbeschluss aus dem Verkehr gezogen wurde.

2007 wurde diese gerichtliche Zensur zwar wieder aufgehoben, aber mittlerweile hatte sich Scientology mit Bob Minton, dem Produzenten des Films, „arrangiert“, der nun seinerseits eine Distribution des Filmes untersagte.

Dank des Internets ist er aber jetzt wieder verfügbar und man kann getrost eine Tüte Popcorn aufreißen, da es Scientology nicht gelingen wird, ihn so schnell dort wegzubekommen …

Der Link, falls das Video versagen sollte … ;-)

2 Gedanken zu “„The Profit“ war der erste Kinofilm, den Scientology zensierte bzw. unter Verschluss hält …

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>