Aktuell: Kathie Holmes wird im Moment von Tom Cruise eingekreist …

Tom Cruise-Plakate von Scientology in New York …

Nach ihrer Scheidung vom Pin-up von Scientology dachte Katie Holmes wahrscheinlich, dass Tom Cruise nicht mehr so präsent in ihrem Alltag sein würde. Dabei hat sie nicht mit „Findigkeit“ von Scientology gerechnet.

Holmes wohnt in New York in der Nähe der Subway-Station in der West 23nd Street, benutzt die dortige Subway und dort wurden nun von der New York Post drei Plakate gesichtet, die für Scientology werben – Slogan: „Suchen Sie nach Antworten im Leben?“ –, an denen Katie Holmes nicht vorbei kann, ohne sie zu sehen.

Tom Cruise ist dabei auf den Plakaten zu sehen, wie er aus welchen Gründen auch immer das Empire State Building im Visier zu haben scheint.

In anderen New Yorker Subway-Stationen finden sich die Plakate auch – aber nur eines pro Station.

Hier der Artikel in der New York Post

Foto: New York Post

“Nutzt” David Miscavige seine diktatorische Position für homosexuelle Praktiken, die sein Psychokult normalerweise rigoros ablehnt?

David Miscavige …

Dass Tom Cruise sich immer wieder mit dem Gerücht herumschlagen muss, in Wirklichkeit homosexuell zu sein und seinen Anwälten damit ein nettes Zubrot beschert, ist keine Neuigkeit.

Hauptgrund für eine Verweigerung sich zu outen bzw. dazu zu stehen, sind in der Doktrin von Scientology zu finden, die Homosexualität vollkommen ablehnt – und damit auch jeden Homosexuellen.

Dass das „Naheverhältnis“ zwischen Tom Cruise und dem Sektenführer David Miscavige trotzdem von allem Möglichen genährt sein könnte, wird ebenfalls immer wieder von Wegbegleitern, wie Mike Rinder oder Marty Rathbun, angesprochen.

Unabhängig davon nahm sich der Hollywood-Schauspieler Jason Beghe, der 2008 über seine Mitgliedschaft bei Scientology zu sprechen begann, des Themas „Homosexualität und David Miscavige“ an und sprach aus seiner eigenen Erfahrung in einem aktuellen Teaser darüber …

UPDATE: Der komplette Artikel von Maureen Orth in der Oktober-2012-Ausgabe des Magazins Vanity Fair steht mittlerweile online.

In dem Artikel geht es u.a. um das Casting der Ehefrau von Tom Cruise, bevor dieser dann Kathie Holmes erwählte, es vorher mit Nazanin Boniadi „versuchte“ usw. – hier der Link von Vanity Fair

Foto: Screenshot, Vanity Fair

Cruise und Holmes unterzeichnen “Settlement”, Scientology hat damit gewonnen …

Katie Holmes und Tom Cruise …

Nicht einmal zwei Wochen nach dem Einreichen der Scheidung durch Katie Holmes, hat Scientology – äh, ich wollte sagen: hat Tom Cruise reagiert. In einem heute abgeschlossenen Settlement (Einigungspapier), dessen Inhalt nicht bekannt gemacht wurde, einigten sich die Anwälte von Holmes und Cruise außergerichtlich.

In diesem Settlement werden garantiert zwei Punkte stehen, :
1. Scientology war an der Scheidung nicht schuld und
2. Cruise und Holmes haben das Sorgerecht für Suri.

Dazu wird es zumindest eine Nebenabsprache (side agreement) geben, die beinhaltet, das Katie Holmes das alleinige Sorgerecht für Suri hat, ihre Erziehung bestimmen kann und Cruise nur einige Besuchsrechte eingeräumt werden. Diese Absprache wird danach im Tresor von Katie Holmes verschwinden, niemand wird je darüber sprechen.

Was bedeutet das nun?

Der große Gewinner ist Scientology, da in den letzten 2 Wochen ein immer stärkerer Medienhype entstand, der Scientology gar nicht gut bekam. Wie schon zu Jahresanfang rund um die Klage von Debbie Cook, zog David Miscavige noch rascher die Notbremse, um es erst gar nicht zu einem Gerichtsprozess kommen zu lassen, wo weitere Enthüllungen bevorstanden.

Es ist zwar schade, denn Scientology wäre auch so ein Thema, aber ohne den „Aufhänger“ Cruise/Holmes wird das Medieninteresse bald nachlassen – und genau darum ging es Scientology. Die Devise von David Miscavige dürfte „Wir müssen raus aus den Schlagzeilen!“ gelautet haben.

Durchaus eine Gewinnerin ist auch Katie Holmes, die es geschafft haben dürfte, relativ unbeschadet aus den Klammern des Psychokults zu kommen und ihrer Tochter das entwürdigende Schauspiel einer Schlammschlacht bzw. einer scientologischen Zukunft erspart zu haben. Wie es wirklich in Bezug auf Suri und Scientology ausgeht, wird sich weisen – ich wäre mir da nicht so sicher, denn ich kennen den “Gehalt” von Agreements mit Scientologen …

Eindeutiger Verlierer ist Tom Cruise, der roboterhaft die Marschbefehle seines Trauzeugen und „Führers“ umgesetzt haben dürfte – und sich vielleicht schon auf das nächste „Wer-wird-Ehefrau-von-Tom-Cruise-Casting“ freut.

Dabei kann ich mir vorstellen, wie es Miscavige gemacht hat. Scientology braucht immer ein „Who“, jemand der dafür grundsätzlich verantwortlich ist und geht außerdem davon aus, dass sich dieser Jemand – in diesem Fall Cruise selbst – das „hereingepulled“ (weitere scientoklingonische Bezeichnungen: gewünscht, „hereingezogen“) haben muss. Scientologischer „Grund“ dafür: In erster Linie sogenannte „Overts“ (schädliche Handlungen – damit war nicht gemeint, dass er Suris Zukunft in Scientology plante, sondern vielleicht, dass er sich die Telefonnummer von einem einschlägig bekannten Masseur von einem Schauspielerkollegen geben ließ). Cruise war somit schuldig bzw. das „Who“ und er musste jetzt seine „Pflicht“ als Scientologe erledigen, alles Erdenkliche zu tun, um Schaden von seiner „Kirche“ abzuwenden. Und schwupps gab es ein Settlement, bei dem in allererster Linie Scientology gut ausstieg.

Dass Cruise wieder einmal eine ganze Familie hopps ging, wird dieser wahrscheinlich gar nicht wahrnehmen – das kommt bei Scientologen frühestens dann, wenn sie ausgestiegen sind.

Und während David Miscavige den Champagner entkorkt haben dürfte, rangen sich Holmes und Cruise zu einem gemeinsamen Statement durch: „Wir sind entschlossen, als Eltern im besten Interesse unserer Tochter Suri zusammenzuarbeiten!“

Last not least wäre da ja noch Suri, die auf jeden Fall auch zu den Verlierern zählt. Ihr Leben war von Anfang an auf eine perverse Art geplant, die einem Missbrauch gleichzusetzen ist.

Ja Suri, vielleicht lässt sich dein Papa einmal von der Richtigen scheiden, von Scientology …

Foto: Elle Trouvetout

ORF, ZiB 24, zum Thema “Scientology, Tom Cruise, Katie Holmes” …

Ich poste normalerweise nicht rasend gerne Fernsehauftritte von mir selbst, aber der war gut – hat sogar mir gefallen und die Scientologen bzw. OSA wird’s gewaltig ärgern. Im “Urlaub”, wie sie verlauten ließen … ;-)

Zeit im Bild 24 (ORF – Österreichischer Rundfunk, 4. Juli 2012) …

„Today Tonight“ zur Scheidung Cruise/Holmes …

Australiens Today Tonight war einer der erste Fernsehstationen, die einen längeren Bericht über die Scheidung Cruise/Holmes ausstrahlte und Hintergründe offenlegte. Dabei ging es vor allem um die Rolle von Scientology bei der arrangierten Ehe, den Aspekt, dass Katie Holmes „gecasted“ wurde und sich von Anfang an bewusst war, dass Scientology in ihrer Ehe die Kontrolle haben würde, sowie den generellen “Umgang” von Scientology mit Kindern am Beispiel von Shane Kelsey (Im Alter von 6 Jahren in die „Sea Org“, mit 18 in das Straflager RPF, mit 20 geflüchtet …). Ein weiterer Aspekt: Holmes reichte die Scheidung in New York ein, da im Gegensatz zu Kalifornien dort ihre Chancen höher stünden, das alleinige Sorgerecht für Suri zu bekommen …

Scientology, Tom Cruise, Katie Holmes, Rupert Murdoch und Debbie Cook …

Suri, Katie Holmes und Tom Cruise …

Das Thema “Scientology” wird prozessbedingt aus der Scheidung zwischen Katie Holmes und Tom Cruise herausgehalten, stellt aber nicht nur aus meiner Sicht den einzigen Grund dar.

Katie Holmes war von Scientology/David Miscavige/Tom Cruise im wahrsten Sinne des Wortes „gecasted“ worden – „man“ wollte ein ähnliches Fiasko, wie das der Ehe mit Nicole Kidman vermeiden, als Cruise „ehebedingt“ 10 Jahre wenig bis nichts mit Scientology zu tun hatte.

Nach der Hochzeit wurde sowohl Cruise als auch Holmes von eigenem Scientology-Personal überwacht – und alles direkt an den Scientology-Führer David Miscavige “weitergeleitet”. Im Fall von Tom Cruise war es Michael Doven, Katie Holmes wurde von Jessica Feshbach (Rodriguez) – ich berichtete sowohl die Cruise-Überwachung, als auch über jene von Holmes.

Michael Doven, der Tom Cruise für Scientology „überwachte“ …

Jessica Feshbach (Rodriguez - re. im Bild), die Katie Holmes im Auftrag von Scientology „begleitete“ …

Weder für Cruise, noch für Holmes sollte sich daran etwas geändert haben. Lediglich das überwachende “Personal” wurde ausgewechselt …

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UPDATE: Die New Yorker Daily News fotografierte aktuell einen Cadillac Escalade und dessen Insassen, die Katie Holmes überwachten – hier der Artikel dazu …



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Die Ehe der beiden war also nicht nur arrangiert, sondern wurde/wird von Scientology bzw. dem Büro für Spezielle Angelegenheiten (OSA) gesteuert und überwacht. Nichts wurde dem Zufall überlassen – Tom Cruise war/ist immerhin der Busenfreund von David Miscavige, dem Führer von Scientology.

Dann wurde Suri Cruise in die bizarre Welt von Scientology hineingeboren.

Suri Cruise ...

Seit sie im schulfähigen Alter ist, wird sie auch für Scientology interessant – bis dahin hat sie das scientologische „Leben“ nur insofern kennengelernt, als sie in der Dogmatik des Kults aufwuchs. Jetzt soll sie unter anderem eine Scientology-Schule besuchen und spätestens mit 8 Jahren in der Doktrin des Kults „weitergebildet“ werden (Scientology- Auditing und –Kurse).

Mehr dazu auf der Seite von Ilse Hruby, die sich ausführlich diesem Thema gewidmet hat – hier der Link (Runter scrollen bis zum Kapitel Kinder in der Scientology-Organisation)

Woraus besteht die Scientology-Dogmatik in Bezug zu Kindern?

Ganz oben an der Spitze dieser Dogmen steht die Vorgabe von L. Ron Hubbard, den Sekten-Gründer, dass „jedes Gesetz, das auf das Verhalten von Männern und Frauen zutrifft, [auch] für Kinder [gilt].

Hubbard an anderer Stelle: „Kinder sind keine Hunde. Sie können nicht wie Hunde dressiert werden. Sie sind keine kontrollierbaren Gegenstände. Sie sind – lassen Sie uns diesen Punkt nicht übersehen – Männer und Frauen. Ein Kind ist nicht eine besondere Art von Tier, die sich vom Menschen unterscheidet. Ein Kind ist ein Mann oder eine Frau, der oder die noch nicht zur vollen Größe herangewachsen ist.”

Und noch ein Zitat Hubbards, dass die Einstellung von Scientology in Bezug auf Kinder zeigt: “Wenn sie den Unterschied zwischen einer Gruppe tobender Kinder und psychisch gestörten Menschen erklären können, gebe ich ihnen einen Orden.”

Noch extremer läuft die „Kindheit“ in der paramilitärischen Sea Org ab, wo folgendes gilt:

„Babies … Personen, die unter sechs Jahren alt sind, die keine Kadetten sind.
Kadett … jedes Kind, das seinen Mitarbeiterstatus II … abgelegt hat und einen Posten in der Sea Org inne hat und eine gute Ethik-Beurteilung besitzt, ist demnach im allgemeinen nicht als ,Kind’, sondern als Kadett zu betrachten. Ein Kadett ist im Rang Deckmatrosen oder Maschinisten gleichgestellt.
Kinder – 1. Personen die keine Prüfblätter abgeschlossen haben und keine bezahlte Posten in der Sea Org haben. (FO 760)
2. Ein Kind ist jemand der keinen Org oder Schiffsposten handhaben kann. Er oder sie steht nicht auf der Lohnliste. (FO 1630)”

Für viele Scientology-Eltern ist es aus dieser „Logik“ heraus ein „Wunschziel“, ihre Kinder mit 12 oder 13 Jahren an die Sea Org abzugeben, wo diese einen „Dienstvertrag“ über 1 Milliarde Jahre unterschreiben.

Die Perfidie des Scientology-System wird aber mit den sogenannten SecChecks („Sicherheitsüberprüfungen“ bzw. Verhöre mit dem scientologischen Lügendetektor E-Meter) gezeigt – und hier mit einer speziellen „Fassung“ für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren. Die Fragen lauten u.a.:

„1. Was hat dir jemand verboten zu erzählen?
2. Hast du jemals beschlossen, ein Familienmitglied nicht zu mögen?
3. Hast du jemals etwas genommen, das einem anderen gehörte, und nie zurückgegeben?
4. Hast du dich jemals krank gestellt?
5. Hast du dich jemals selbst krank gemacht oder verletzt, um Mitleid zu erregen?
6. Hast du dir jemals etwas sehr gewünscht, aber niemanden davon erzählt?
7. Hast du dich jemals absichtlich schmutzig gemacht?
8. Hast du dich jemals geweigert, etwas zu essen, nur weil du jemand bekümmern wolltest?
9. Ist dir jemals etwas über dich selbst eingefallen, und hast du es niemanden erzählt, weil du dachtest, man würde dir nicht glauben oder sich über dich ärgern?
10. Hast du dich jemals geweigert, einen Auftrag von jemand, dem du gehorchen solltest, auszuführen?
26. Hast du jemals versucht einen Lehrer bei anderen mies zu machen?
27. Hast du jemals versucht, ein anderes Kind unbeliebt zu machen?
29. Hast du jemals einen Lehrer angelogen?
31. Bist du jemals der Schule ferngeblieben, wenn du hättest gehen können?
39. Hattest du jemals das Gefühl, deine Eltern oder dein Zuhause wäre nicht gut genug für dich?”

Resümierend kann man sagen: Ein Kindheit im Sinne des Wortes bzw. des Kindes findet in Scientology nicht statt!

Es ist daher sehr gut nachvollziehbar, dass Katie Holmes in Bezug auf diese „Zukunft“ ihrer Tochter die Reißleine gezogen hat, um sie durch die Scheidung dem Einflussbereich der Sekte zu entziehen – sie beantragte alleiniges Sorgerecht. Ob dies gelingt, ist wieder eine andere Frage, denn Tom Cruise und seine „Ehe“ sind innerhalb von Scientology und für David Miscavige zu wichtig. Man wird sehen …

Dazu hat sich auch Medienmogul Rupert Murdoch via Twitter zu Wort gemeldet. In seinen beiden Tweets spricht er vom „Kult Scientology, bei dem großes, großes Geld involviert ist“, empfiehlt die Scientology/Holmes-Story und kann sich vorstellen, dass „etwas Gruseliges, sogar Böses, diese Leute umgibt”


Hier noch einige Artikel dazu: The Guardian, Daily Mail , 20 Minuten, DER SPIEGEL, Süddeutsche Zeitung, RP-Online, FOCUS , STERN, KURIER und die amerikanische TMZ, die den Stein ins Rollen brachte …

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Abschließend noch ein ganz anderer Aspekt aus der „wunderbaren“ Welt von Scientology: Sie erinnern sich noch an Debbie Cook, ehemalige „Spitzenkraft“ von Scientology, die dann kurzfristig zur Dissidentin wurde und danach für etliche Millionen Dollar beschloss, den Rest ihres Lebens zum Thema „Scientology“ zu schweigen?

Man (Cook und ihr Mann Wayne Baumgarten) ist mittlerweile in die Karibik ausgewandert. Im französischen Guadalupe hat man „Exil“ bezogen, gibt online ein Reisetagebuch heraus und genießt offensichtlich die Schweige-Millionen …

Fotos: whatfashioncreates, Michael Doven, Radar Online, Holysmoke, D. Cook/W. Baumgarten (4), Village Voice (2)

Wochenrückblick: Cruise-Holmes-Scheidung, Vater von Miscavige und Hubbard-Nichte verlassen Scientology, neue „Marketingstrategien“ usw. …

Tom Cruise, Katie Holmes und Suri …

Knapp vor seinem fünfzigsten Geburtstag erreichte Tom Cruise die Nachricht, dass seine Ehefrau Katie Holmes die Scheidungsklage eingereicht hatte – Grund: „Unüberbrückbare Differenzen“. Worin diese bestehen, kann man sich leicht ausrechnen: sie haben etwas mit Scientology zu tun.

Dabei hatte Sektenführer David Miscavige nichts unversucht gelassen, nach der Ehe von Cruise mit Nicole Kidman, diesmal die richtige Ehefrau für Tom auszusuchen. In der 10-jährigen Ehe mit Kidman war Cruise von Scientology “ferngeblieben”, was sich erst 2001 wieder änderte und Miscavige seinen Freund “zurück erhielt”. Danach wurde Kathie Holmes aus dem Hut gezaubert – sicherheitshalber war er auch gleich „Best Man“ (Trauzeuge) und alles schien den geplanten Weg zu gehen: Das Büro für Spezielle Angelegenheiten überwachte das Leben von TomKat, bevor sich 2008 das Blatt zu wenden begann, das sich nun mit der Scheidungsklage von Holmes endgültig gegen Miscavige bzw. Scientology zu wenden beginnt.

Hier ein erster Artikel in der Village Voice dazu …

UPDATE: Katie Holmes hat die Scheidungsklage in New York eingereicht, während Tom Cruise in Island bei Dreharbeiten ist. In ihr verlangt Holmes das alleinige Sorgerecht für die gemeinsame Tochter Suri, 6, um sie derart dem Scientology-Reglement zu entziehen. Damit steht ein zäher Kampf zwischen Cruise und Holmes bevor. Hier die Village Voice dazu …

Sektenführer David Miscavige …

David Miscavige hat im Moment noch jede Menge anderer Probleme: immer mehr Scientology-Mitglieder laufen ihm davon!

Angeführt werden diese von seinem Vater, Ron Miscavige sr., und der Nichte von L. Ron Hubbard, Roanne Leake, die wie Holmes nur eine Devise kannten: „Weg von Scientology!“

Hier der Artikel in der Village Voice dazu …

Dabei plant „Slappy“ Miscavige gerade die ultimative „Marketing-Kampagne“, wie Scientology-Quellen in den USA berichteten, und war über die aktuellen Ereignisse gar nicht erfreut. Er möchte eine völlig neue „Brücke“ präsentieren, die aus einer Vielzahl von Stufen besteht, die zwar billiger als die alten wären, in Summe aber gleich viel kosten – aber trotzdem umsonst sind. Wobei das nicht stimmt: Sie kosten das eigene Menschsein.

Nachdem das Super Power-Gebäude nach wie vor im Dornröschenschlaf schlummert, soll es diese „Spezial-Brücke“ richten und neues Geld in die Kassa spülen – ob wieder alle Scientologen bei Null beginnen und das Ganze neu bezahlen müssen, ist noch nicht bekannt. Zuzutrauen wäre es ihm.

Bereits Anfang Juli könnte es soweit sein, dass Miscavige diese neue „Brücke zur völligen Freiheit“ ausruft. Kernstück der neuen Strategie: das neue E-Meter, Mark VIII Ultra

Mark VIII Ultra …

Schon vor Jahren produziert, wollte man zuerst noch die lagernden E-Meter der Marke Mark VII zum Okkasionspreis von rd. 3.000 Dollar verkaufen, bevor man das 50er-Jahre-Gerät in neuem Gewand auf die Menschheit loslässt – genauer gesagt: auf die Scientologen, die auch diesmal nicht „Nein“ sagen werden …

Luka Magnotta …

Und dann drang noch ein Wunsch von Luka Magnotta über den Atlantik: Der Scientology-Sympathiesant und Mörder postete in seinen Blogs, dass „er jede Nacht davon träumt, von Tom Cruise adoptiert zu werden“.

Hier der Village Voice-Artikel …

Last not least Kevin Johnson, ehemaliger NBA-Star und nun Bürgermeister der kalifornischen Metropole Sacramento.

Johnson, einst im amerikanischen Basketball ein Hero, mutierte unter dem Einfluss von Scientology zum Eröffnungsredner, als er bei der Eröffnung der Idealen Org in Sacramento das Wort ergriff …

Dabei stand Johnson bisher für etwas ganz anderes …

Diesmal hatte er sich im falschen Korb versenkt!

Hier der Artikel in der Village Voice dazu …

Fotos: Just Jared, The Guardian, Scientologypublikationen (3), Village Voice

Das Sterben der Scientologysprecherin Jessica Feshbach?

Tommy Davis und Jessica Feshbach ...

Die 36-jährige Jessica Feshbach ist auf der einen Seite eine der vier offiziellen Scientologysprecher in den USA, „Assistentin“ von Katie Holmes, und dürfte andererseits an Leukämie im Endstadium erkrankt sein.

Jessica Feshbach kommt aus dem Scientologenclan der Feshbachs, ihr Vater Joe, ein Investor, ist u.a. Großspender von Scientologys Super Power und OT VIII.

Joe Feshbach starb im August 2011 an einem Herzanfall, den er während eines Motorradausflugs erlitt – im Alter von 55 Jahren.

Jessica Feshbach selbst besuchte die scientologische Delphi School, bevor sie 1994 – im Alter von 18 Jahren – der paramilitärischen Sea Org beitrat.
2005 – sie hieß damals nach ihrem ersten Mann Rodriguez – wurde sie von Scientology bzw. dem Büro für Spezielle Angelegenheiten an die Seite von Katie Holmes abkommandiert und funktionierte in den nächsten Jahren als deren beste Freundin – und Aufpasserin im Sinne von Scientology.

Ihr Gegenstück war Tommy Davis, der die gleiche „Aufgabe“ bei Tom Cruise hatte. Im Zuge dieser Überwachungstätigkeit dürften sich die beiden nahe gekommen sein – sie heirateten 2007.
Neben ihrer „Tätigkeit“ bei Katie Holmes, mit der sie weltweit unterwegs war, wurde sie 2009 zur offiziellen Scientologysprecherin ernannt.

Seit Monaten verdichten sich nun die Gerüchte, dass Feshbach an Leukämie erkrankt ist – sie war öffentlich nicht mehr zu sehen – und dass sie sich im Endstadium der Krankheit befindet. Ein weiteres Indiz: Tommy Davis, ihr Ehemann, ist seit Monaten ebenfalls aus der Öffentlichkeit verschwunden.

Ohne jetzt pietätslos wirken zu wollen: aber im Zusammenhang mit Scientology ist eine Erkrankung nicht einfach eine Erkrankung, die auch als solche behandelt wird. Egal ob es sich um Jett Travolta, Uwe Stuckenbrock usw. handelte – sie alle könnten wahrscheinlich noch leben, wenn sie eine adäquate medizinische Versorgung gehabt hätten. Mehr dazu im nächsten Blog mit dem Titel Scientology, Krankheit und Tod.

In der abgeschirmten Welt von Scientology könnte Jessica Feshbach jetzt jenen Weg „beschreiten“, den vor ihr schon andere Scientologen gegangen sind: man lässt sie in aller Stille sterben.

Eigentlich muss man es anders ausdrücken: sie wird von Scientology dem Tode „geweiht“ …

Fotos: The New Yorker, Joe-Feshbach.Blogspot.com, Holysmoke

Mission Possible: Tom Cruise von Scientology ausspioniert …

Tom Cruise – mit seinen Ehefrauen (von oben) Mimi Rogers, Nicole Kidman und Katie Holmes (und Suri) – Scientology-„Agent“ Michael Doven …

Tom Cruise sollte sich als Ethan Hunt erst einige Jahre später auf eine Mission Impossible begeben – was er Anfang der 90er-Jahre auch nicht wusste: der wichtigste Mitarbeiter in seinem Schauspielerleben war Michael Doven, der als Agent Doven Scientology bzw. deren Chef, David Miscavige, regelmäßig haarklein berichtete, wie das Leben von Tom Cruise oder wie dessen Ehe mit Nicole Kidman so lief und welche Schwierigkeiten es sonst noch gab.

Dabei war alles nach Plan verlaufen, als Mimi Rogers, die erste Ehefrau von Tom Cruise, diesen in Scientology brachte. Cruise hatte gerade den Durchbruch mit Filmen, wie Top Gun, Die Farbe des Geldes oder Rain Man geschafft und entsprach so dem Prototypen der scientologischen Celebrity-Strategie: aufsteigend, noch nicht ganz oben.
Während Cruise die ersten Schritte in Scientologys Celebrity Center und der – damals noch – geheimen Scientologyzentrale in Hemet, nahe Los Angeles, absolvierte, ließ er sich 1990 von Mimi Rogers scheiden und heiratet 1991 Nicole Kidman, die er während der Dreharbeiten zu Tage des Donners kennengelernt hatte. Und während es für Scientology und David Miscavige, der ein persönliches Interesse verfolgte, bis dahin gut aussah, kühlte das Verhältnis Cruise-Miscavige-Scientology in den nächsten Jahren soweit ab, dass er nicht mehr an den Aktivitäten von Scientology teilnahm, geschweige denn sich Pro-Scientology äußerte.
Nicole Kidman mochte David Miscavige persönlich nicht und ab 1991 spielte Scientology in deren Leben mit wenigen Ausnahmen keine Rolle mehr: 1993 besuchten sie einen der Scientologyevents in Los Angeles, gingen aber frühzeitig und 1998 hatte Cruise einige Auditing-Sessions – mit David Miscavige herrschte Funkstille.
Aber jetzt schlug die Stunde von „Geheimagent“ Michael Doven, der als persönlicher Assistent und danach als Chief of Staff praktisch zur Familie von Tom Cruise gehörte und auch privat mit diesem unterwegs war. 2002 nahm Cruise z.B. Doven als einzigen seiner Entourage zu einem Besuch der NASA mit, wo er u.a. die Astronauten des Space Shuttle-Programms traf.
Gleichzeitig „rapportierte“ Doven fast täglich alles aus dem Cruise-Kidman-Haushalt an Scientology – von 1991 bis 2005 wurde jedes Problem Cruise‘, jede Veränderung, jede Stimmung, einfach alles von Doven berichtet. Umgekehrt erhielt Doven Vorgaben, wie er in diesem oder jenen Fall zu agieren bzw. zu reagieren hatte.
Scientology hatte zwar die Verbindung zu Tom Cruise verloren, durch die „Aktivitäten“ von Doven konnte man aber indirekt eingreifen und lenken, was die ehemaligen Scientologen Marty Rathbun, Mike Rinder und Claire Headley bestätigten, die teilweise selbst die Ansprechpartner für Michael Doven waren.
Was Scientology mit diesen Informationen machte? Sie schlugen Cruise – via Doven – Lösungsmodelle vor, boten sich ihm als Hilfe an usw.
Steter Tropfen höhlt den Stein: 2001 war Scientology am Ziel ihrer Träume angelangt, Tom Cruise ließ sich von Anti-Miscavige-Scientology-Nicole-Kidman scheiden und Scientology gewann wieder stärker an Einfluss, den sie bis 2005 kontinuierlich – und dank Agent Doven weiter bestens informiert – ausbauten.
In den Jahren danach erreichte Scientology bzw. David Miscavige das finale Ziel und einer Männerfreundschaft erster Güte stand nichts mehr im Wege. Sogar eine Scientolology kompatible Frau wurde für Tom Cruise gefunden: Katie Holmes.
David Miscavige agierte bei deren Hochzeit folgerichtig als Best Man und in weiterer Folge zeichnet Miscavige seinen Busenfreund für dessen „Tapferkeit“ im Dienst von Scientology aus. Cruise wurde in kürzester Zeit zum wichtigsten Lobbyisten von Scientology.

David Miscavige jubelt mit Tom Cruise in Madrid, salutiert und überreicht einen scientologischen Tapferkeits-Orden ...

Michael Doven war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr dabei – seine Mission war sozusagen accomplished. Tom Cruise hatte ihn auch nicht zu seiner opulenten Hochzeit nach Italien eingeladen und Doven musste sich wieder seinem Brotberuf als Fotograf zuwenden, blieb aber im Scientologyumfeld und harrte seiner nächsten Aufgabe.
Und die kam dann schneller, als er glaubte: Vor einigen Jahren hatte David Miscavige die kompletten Materialien von Scientology „neu überarbeitet“ publiziert, derart das Goldene Zeitalter des Wissens ausgerufen und was jetzt noch fehlte: jemand, der diese neuen Materialien studiert. Diesmal gab es wenig Glamour, keine NASA, dafür jede Menge an bedrucktem Papier, aber Doven schaffte auch das und wird seitdem als der erste, welcher usw. herumgereicht.

Scientologys „Student Nummer 1“: der “Ex-Tom-Cruise-Agent” Michael Doven ...

Wenn jemand geglaubt hat, dass Tom Cruise so einfach in Scientology marschierte – Devise: „Heute trete ich einer Sekte bei“ -, war es letztendlich wie bei fast jedem Scientologymitglied. Nur dass nicht jeder so gezielt ausspioniert wird.
Aber man findet fast immer eine Ehefrau oder einen Freund, der am Anfang steht und einen dazu animiert, Scientology zu machen und in weiterer Folge die „Überwachungsmethoden“ von Scientology, wie Ethikberichte, Sicherheitsüberprüfungen usw., die einen bei der Stange halten.
Tom Cruise – aber auch jedem anderen – wäre es zu wünschen, dass er dies durchschaut. Dass Cruise es kann, hat er zwischen 1991 und 2001 dank Nicole Kidman bewiesen. Und dann sollte er noch etwas besser aufpassen, wen er als persönlichen Assistenten anstellt – Michael Dovens gibt’s in Scientology jede Menge.
Ob er das schafft sei dahingestellt – aber immerhin ist er seit 2008 von der Scientologybildfläche verschwunden. Bleibt nur zu hoffen, dass dies keine neue Schweinerei ist, die Scientology bzw. David Miscavige bzw. das Büro für Spezielle Angelegenheiten vorbereitet …

Der Link zur Cruise-Agent Doven-Story in der Village Voice – wenn jemand die ganze Geschichte mit noch mehr Details lesen möchte – hier und zur Doven-Nr. 1-Student-Story hier

Und wem die geheimen OT-Stufen abgehen: Es fehlen noch die Stufen IV bis VIII und einige andere geheime Stufen, aber mittlerweile hat sich ein wirklicher Rückstau gebildet, da aus den USA immer mehr geleakte Dokumente, Fakten usw. „herüber schwappen“, die alle verarbeitet werden wollen – daher kurze Pause bei den OT-Stufen …

Fotos: Scientologypublikation (4), Associated Press, HP Michael Doven (2), Eanext, Huffington Post/Getty, The TomCruise, Wikipedia