Der „Fortführungsantrag“ von Scientology im Detail (2): Wurde “man” nun vom Verfassungsschutz überwacht bzw. beobachtet oder nicht?

Sonja Henkel (OSA Österreich) ...

Sonja Henkel (OSA Österreich) …

Scientology betont bei jeder sich bietenden Gelegenheit, nicht vom Verfassungsschutz beobachtet zu werden.

Im Fortführungsantrag an die Staatsanwaltschaft griff Scientology diesen Punkt selbstverständlich auf, um zu schlussfolgern, dass ich diesbezüglich und möglicherweise auch wo anders die Unwahrheit gesagt bzw. gelogen habe – hier der Auszug daraus …

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Aber werfen wir einmal einen Blick auf die Fakten dazu. Da gäbe es einmal die Beilage I, die der Scientology-Anwalt seinen Gerichts-Anträgen beizulegen pflegt. In der Beilage wird die Feststellung eines für Scientology zuständigen Chefinspektors des Landesamtes für Verfassungsschutz (LVT) zitiert …

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Als nächstes findet man einen Artikel in der österreichischen Zeitschrift Die Presse vom 7. Juli 2012, in dem u.a. der angesprochene Chefinspektor dazu interviewt wurde – Ausschnitt aus dem Artikel: „Ulrich Hlava schätzt die Zahl auf 2000 bis 3000 Scientologen allein in Wien. Er ist Chefinspektor im Wiener Landesamt für Verfassungsschutz, das Scientology, anders als oft kolportiert, seit Langem beobachtet. Hlava verfolgt seit 16 Jahren die Aktivitäten der Sekte, wertet Literatur aus, steht mit führenden Scientologen in Kontakt. Die führenden Scientologen Österreichs, das sind nach außen Sonja Henkel, die Sprecherin, und Angelika Thonauer von der OSA, dem Office of Special Affairs, einer Mischung aus Pressestelle und internem Geheimdienst. …

Wie Hlava die Gefahr einschätzt? ‚Die Lehren Hubbards haben verfassungsgefährdende Aspekte. Werden die Richtlinien angewendet, ist das gefährlich. Aber wir haben keine Beweise.‘“

Hier der komplette Artikel in der Zeitschrift Die Presse

Was wie ein Widerspruch aussieht, ist keiner: Der Verein Scientology wurde vom Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) nie unter Einsatz aller möglichen nachrichtendienstlichen Mitteln überwacht.

Scientology wurde vom LVT aber 16 Jahre lang im Hinblick auf sämtliche öffentlich zugänglichen Quellen auswertend überwacht bzw. beobachtet.

Aus meiner Sicht ist daher die Feststellung, dass Scientology vom Verfassungsschutz beobachtet bzw. überwacht wurde, ein Faktum, wobei mir schon klar ist, dass eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz nicht unbedingt zum angestrebten Image einer „weltweit agierenden bzw. rasant wachsenden Religionsgemeinschaft“ passt. Aber das ist wiederum eine andere Geschichte …

In Deutschland fällt bzw. fiel die Beobachtung schärfer aus und die deutschen Scientology-”Schwestern” und -”Brüder” hatten vor einigen Jahren gegen die Beobachtung durch den Verfassungsschutz geklagt – und 2008 in letzter Instanz verloren. Hier der Vollständigkeit halber das lesenswerte Gerichtsurteil …

Und als PDF

L. Ron Hubbard ...

L. Ron Hubbard …

UPDATE: Zur Abrundung des Themas bzw. der Aussage, dass „die Lehren Hubbards … verfassungsgefährdende Aspekte [haben]. Werden die Richtlinien angewendet, ist das gefährlich.“, ein gestern im Internet veröffentlichtes Dokument, in dem es u.a. um die „Anwendung“ des Prozesses R2-45 ging – weitere Details zum angesprochenen Prozess R2-45 finden Sie hier

Vereinfacht ausgedrückt rief L. Ron Hubbard, der Sektenführer, im Punkt 7 der „Ethikorder“ zum Mord auf: „Jedes Sea Org-Mitglied, das einen der Aufgelisteten sieht, ist dazu aufgefordert, den Auditing-Prozess R2-45 anzuwenden“ – hier das Dokument dazu …

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Ron Hubbard zum Prozess R2-45: „Ein enorm effektiver Prozess zur Exteriorisation, aber sein Gebrauch wird von der jetzigen Gesellschaft abgelehnt!“

Als Extoriorisation wird in Scientology das „Heraustreten“ des “Thetans” aus dem Körper verstanden – landläufig kann man diesen in Verbindung mit einer abgefeuerten Pistole des Kalibers 45 als Mord bezeichnen …

Fotos: Archiv, Anonymous, Scientologypublikation

In Österreich agiert Scientology derweil mit einer “Atlantic”-Variante, um neue Mitglieder zu gewinnen …

Screenshot des Google-Cache der „Bezirkszeitung“ …

Screenshot des Google-Cache der „Bezirkszeitung“ …

Hatte es Scientology in der US-Zeitschrift The Atlantic mit einem gekauften PR-Text versucht, platzierte man in Wien ebenfalls einen solchen, nur dass dieser nicht gekauft, sondern von einer „Kurs-Absolventin“ geschrieben war.

Der Aufmerksamkeit von Markus E. ist es zu verdanken, dass die Bezirkszeitung darauf hingewiesen wurde, welches U-Boot da unter ihrer Flagge unterwegs ist – im Folgenden erlitt der Text das gleiche „Schicksal“ wie jener in The Atlantic: er wurde entfernt.

Was „Petra Gabriele Kaufmann“ unter dem Titel Meine erste Begegnung mit Scientology auf die Menschheit losgelassen hat?

Bitte sehr: „Vergangenes Wochenende habe ich in einer Scientology Einrichtung das Seminar Dianetik besucht. Unvoreingenommen und so neutral wie möglich bin ich an die Sache herangegangen und ich muss sagen, in meinem ganzen Leben habe ich noch nie so nette Menschen, welche ebenso unvoreingenommen und wertfrei auf einen zugehen, nur um ihm zu helfen, kennengelernt. Die Seminarkosten von EUR 95,00 für ein ganzes Wochenende an dem sich 2 Personen jeweils den ganzen Tag für einen Zeit nehmen, um ihm eine andere Sichtweise näherzubringen, find ich echt nicht übertrieben und wenn man den Preis mit anderen Seminarinstituten vergleicht ist das absolut nicht der Rede wert. Bei diesem Seminar lernt man eigene Blockaden, die einem womöglich am Glücklichsein hindern, zu erkennen und aufzulösen. Der positive Nebeneffekt ist, dass man an seiner Persönlichkeitsentwicklung arbeitet, sowohl geduldig zuhören lernen kann, falls dies eine Eigenschaft ist, die man nicht besitzt, als auch einen bzw. mehrere geduldige Zuhörer an seiner Seite hat und diese Personen komplett vertrauenswürdig und selbstlos auf einen zukommen. Und das Wichtigste, diese Menschen noch an das Gute im Menschen und bauen darauf auf. Ich selbst bin immer seeehr kritisch und auch mit einem gesunden Misstrauen gesegnet, aber nachdem ich mir diese “Glaubensgemeinschaft”, welche anderen Glaubensgemeinschaften absolut offen gegensteht und niemals einen anderen Glauben verurteilen würde, ganz im Gegenteil sogar, mal näher angesehen habe, kann ich absolut nichts negatives finden. Für jeden, der sich selbst im Wege steht kann ich dieses Seminar absolut empfehlen. Schade finde ich, dass so viele Leute, die sich weder damit beschäftigt haben, noch eigene, persönliche Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt haben, so negativ eingestellt sind, meines Erachtens sind das sehr dumme Leute…“

Vielleicht findet man den Text noch im Google-Cache, von der Bezirkszeitungs-Page ist er auf jeden Fall entfernt worden …

Der Jahresrückblick 2011 – Teil 3: Scientology an sich …

Robert Mugabe, David Miscavige und der verstorbene Kim Sung Il ...

Die 3 Herrn verbindet mehr, als man auf den ersten Blick annehmen könnte. Alle drei sind – bei Kim muss man sagen: war – selbstredend Diktatoren, teilen einen ähnlichen Führungsstil und gerieren sich als Heilsgestalten für ihr jeweiliges Land.
Die weiteren Gemeinsamkeiten: Nordkorea und Scientology verbindet die „Staatsdoktrin“ bzw. wie sich das jeweilige Volk verhält. Während die einen hemmungslos um den toten Führer weinen, jubeln die anderen unabhängig davon, was er gerade von sich gibt, ihrem Führer zu – und zücken ihre Kreditkarten. Der einzige wirkliche Unterschied ist Anzahl der jeweiligen Untertanen.
Mit Mugabe wiederum verbindet Miscavige nicht nur das Gehabe – Mugabe liebt z.B. auch opulente Geburtstagsfeiern, die schon mal ein paar Millionen kosten, während sein Volk hungert -, sondern auch eine historische Verpflichtung: L. Ron Hubbard war der festen Überzeugung, dass er eine Wiedergeburt des Staatsgründers Cecile Rhodes war. Dementsprechend plant David Miscavige zwei sogenannte Ideale Organisationen im früheren Rhodesien und jetzigen Zimbabwe – eine in Harare, die andere in Bulawayo ..

„Ideale Org“ in Harare, Zimbabwe - L. Ron Hubbard als Cecile Rhodes verkleidet - „Ideale Org“ in Bulawayo, Zimbabwe ...

Aber unabhängig davon brachte das Jahr 2011 erstmals wirkliche Statistiken von Scientology zum Vorschein und ermöglichten damit eine realistische Einschätzung, wie es um Scientology tatsächlich bestellt ist.
Den Anfang machten im Herbst die geleakten Statistiken einer Scientologyorganisation – nämlich jener in San Francisco -, die so gar nicht zum Propagandawirbel von Scientology passten. San Francisco ist eine sogenannte Ideale Org, deren Statistiken eines eindeutig zeigen: von Wachstum oder ähnlichem ist sie ziemlich weit entfernt – in den pompösen Hallen tummeln sich nicht sehr viel mehr Scientologen als in Organisation, die in einem Kellerlokal residieren, wie jene in Wien (nachzulesen in meinen Blogs von 28. bis 30 September 2011).

Noch deutlicher wurde das Bild, als im Dezember die Ergebnisse des sogenannten LRH-Geburtstagsspiels für Scientology-„Missionen“ auftauchten. Zur Erklärung: „Missionen“ sind kleinere Organisationen, die „Kirchen“ mit neuen Leuten versorgen und das L. Ron Hubbard-Geburtstagsspiel läuft über ein Jahr bis zum jeweiligen Geburtstag Hubbards (13. März), vergibt Punkte für Statistiken bzw. deren dreiwöchigen Trends. Es bietet zwar keine absoluten Zahlen, aber einen Einblick in die Trends und lässt derart Aufschluss zu, wie es wirklich bestellt ist. Man benötigt dabei jeweils 4 Wochenergebnisse, deren Statistik die Basis darstellt, ob Punkte vergeben werden oder nicht. Wieder zur Illustration, die graphische Aufarbeitung der Hauptstatistik der Organisation in San Francisco und wie viele Geburtstagsspielpunkte sie für ihre Statistik bekamen …

Im Bild links das Schema der Berechnung für 3 bzw. einen Punkt und daneben die wöchentlichen Ergebnisse in Bezug auf die dreiwöchigen Trends ...

Sogenannte Gross Divisional Statistics (GDSs) sind dabei jene Statistiken, die sozusagen für die jeweilige Organisation stehen und berücksichtigt werden. Im Schnitt sind es 22 GDSs, die berücksichtigt werden. Man kann davon ausgehen, dass eine „Kirche“ oder „Mission“ im Wochendurchschnitt 23 Punkte machen muss, damit man von einem Wachstum sprechen kann – wobei dieses natürlich auch auf bescheidenem Niveau stattfinden kann.
Diese Punkte sagen sehr viel über dieses Wachstum aus und die geleakten Ergebnisse lassen daher einen Einblick in die geheime Welt von Scientology zu – normalerweise werden derartige Ergebnisse mehr als nur gehütet und selbst bei Scientologyveranstaltungen werden Statistiken zumeist ohne Zahlen und nur als Kurven präsentiert.
Zum Ergebnis: Aufgelistet sind 376 Scientology-„Missionen“ – in ihrer Werbung spricht Scientology von weit über 400 -, die größtenteils sehr bescheidene Ergebnisse aufweisen: Lediglich 25 dieser „Missionen“ kommen auf einen Durchschnitt von mehr als 22 Punkten/Woche (1.056 Punkte in 48 Wochen stellen dabei die Grenze dar, die es zu überspringen gilt) und von denen sind wiederum fast die Hälfte in Russland, Ungarn, Taiwan oder Japan zu finden- die größte „Mission“ in Mitteleuropa steht dementsprechend in Bergamo und ist knapp über dem Punktedurchschnitt. Manche „Missionen“ scheinen überhaupt nur auf dem Papier zu existieren – sie haben über fast ein Jahr null Punkte erreicht – und andere reüssierten im gleichen Zeitraum mit einem oder 8 Punkten.
Zwei dieser Missionen kenne ich noch aus meiner Zeit bei Scientology – Salzburg und Wolfsberg -, was wiederum einen weiteren Schluss zulässt. Die Scientology-“Mission“ Wolfsberg ist eine Wohnzimmeraktivität, die mehr oder weniger vom Großbäcker Edwin Storfer betrieben wird. Salzburg ist zwar etwas größer, aber im Verhältnis zu ihrem Internetauftritt ebenfalls eine eher mickrige Angelegenheit.
Wolfsberg findet man dementsprechend auch nur auf dem 303. Platz des Scoreboards, überraschenderweise taucht Salzburg aber auf dem 34. Platz auf – was für Anke Schubotz & Co ein Grund zur Freude sein mag, zeigt mir eines: Papier ist geduldig und das Scientologyreich ist maximal noch „papieren“.
„Missionen“ sind ein wichtiger Gradmesser in der Beurteilung des Gesamtzustandes – „Kirchen“ leben vom Nachschub, den diese eigentlich garantieren sollen. Ich habe das in den 80er-Jahren selbst erlebt, als es in Wien eine „Mission“ gab und diese für den Großteil des angesprochenen Nachschubs zuständig war – als es diese „Mission“ nicht mehr gab, schrumpfte Scientology innerhalb kürzester Zeit!
Und: die geleakten Ergebnislisten sind aus dem Jahr 2010 – man kann davon ausgehen, dass sie 2011 noch bescheidener aussehen. Wen die gesammelten Ergebnisse interessieren …

Der Scientologyniedergang ist nicht aufzuhalten, obwohl die US-Finanzbehörden aufgrund der dubiosen Steuerbefreiung von 1993 den Scientologen umfassende Steuererleichterungen gewähren, wenn diese für diverse Scientology-”Serviceleistungen” bezahlen. Scientology wirbt emsig damit – und „Uncle Sam“ …

Anmerkung: ASHO bedeutet "American Saint Hill Organisation" und stellt eine Scientologyorgansiation dar, die bei einem "Sea Org"-Zentrum angesiedelt ist ...

Fazit: 2011 stellte ein weiteres Jahr des Niederganges dar – unabhängig davon, welche „Erfolge“ David Miscavige bei Scientologyveranstaltungen verkündete. Die Gesamtzahl der Scientologen hat im alten Kerngebiet (Europa und Nordamerika) weiter abgenommen und dürfte sich samt „Neugebieten“ nur mehr bei 80.000 bis maximal 100.000 Personen bewegen, wobei nur von einem Kern von 30.000 bis maximal 50.000 Personen auszugehen ist. Als Kern bezeichne ich jene Hardcore-Scientologen, die soweit indoktriniert sind, dass sie mehr oder weniger wiederstandlos die jeweilige Linie mittragen.
Für Deutschland, Österreich und die Schweiz heißt dies: 3.000 Scientologen in Deutschland, 300 in Österreich und 600 in der Schweiz.

Scientology präsentiert sich zunehmend als potemkinsches Dorf, eine Propagandafassade hinter der es immer grabesruhiger wird. Trotzdem ist es verfrüht, davon zu sprechen, dass Scientology implodiert oder explodiert. Ich kenne meine Pappenheimer und ich kenne deren Verhalten in solchen Situationen – Anfang der 80er-Jahre war die Situation für Scientology noch viel schlechter (Hubbard war gestorben, die Hälfte der Scientologen spaltete sich ab) und Scientology schaffte innerhalb eines Jahrzehntes den Turn-arround. Basis dafür sind die fanatischen Hardcore-Anhänger, die wie unter Hypnose alles mitmachen und natürlich die scientologische Sea Org mit ihren rd. 5.000 in jeder Beziehung gehirngewaschenen Mitgliedern.
Scientology verfügt über gewaltige finanzielle Reserven (lt. Debbie Cook über eine Milliarde Dollar, ich hätte auf mehr getippt und vielleicht ist es ja auch mehr), kauft sich Lobbyisten, in weiterer Folge Politiker usw. und kann ihren „Feldzug“ noch eine ganze Weile durchhalten – unabhängig, wie es den Organisationen weltweit geht. Die Basis sind die 30.000 Hardcore-Scientologen, die immer wieder zum Spenden von Geldern genötigt werden.
Scientology, David Miscavige, Deutschland, Mark „Marty“ Rathbun, Mike Rinder, Debbie Cook, Österreich, Schweiz, L. Ron Hubbard
Ich denke, 2012 wird weiter extremes Fundraising betrieben, u.a. für die scientologische „Zukunftshoffnung“ Super Power, wo der Neue Scientologe entstehen soll, der absolute Wunderwuzzi – dass das ganze Konzept von einem Science Fiction-Roman „übernommen“ wurde, stört dabei keinen Scientologen wirklich, stammt Scientology an sich doch zu großen Teilen daraus.

Fotos oben: David Miscavige, Super-Power-Gebäude in Flag, Clearwater, Florida, Science Fiction-Roman “The Timemachine“ – Fotos unten: Eingangsbereich des Super-Power-Gebäudes und die „Spezialmaschine“, wozu diese auch immer sein mag …

Ganz entscheidend wird aus meiner Sicht das Verhalten ehemaliger Top-Kräfte von Scientology: Marty Rathbun, Mike Rinder und neuerdings auch Debbie Cook – letztere könnte einiges über Super Power erzählen. Alle drei saßen jahrelang bei David Miscavige, trugen dessen Strategien mit und wissen dementsprechend viel mehr als sie bisher ausgesprochen haben – alle Leaks ereigneten sich in deren Umfeld! Bei Cook ist es vielleicht noch etwas zu früh, bei Rathbun und Rinder wäre es mehr als nur an der Zeit …

Marty Rathbun, Debbie Cook, Mike Rinder …

Zum Abschluss noch der Bericht eines ehemaligen Scientologen, der darüber spricht, wie es bei den Scientologen so zugeht – gehört irgendwie als Schlusspunkt, wenn man über Scientology spricht …

Und natürlich David und Tom, denen ganz natürlich das letzte Wort zusteht – es ist hoffentlich bald wirklich das letzte in dieser Geschichte …

Fotos: Scientologypublikationen (12 ), Die Welt, Mindcontrollpropaganda, Mindcontroll