Gerichtsprozess “Scientology vs. Wilfried Handl” …

UPDATE 16. April 2013: Der Zivilgerichtsprozess am 4. April 2013 im Rückblick – Geleakte Mails dürfen weiter genutzt werden, Scientology bleibt auf den Kosten sitzen und ein verbliebenes Damoklesschwert …

Nach der Verhandlung …

Nach der Verhandlung …

Beim Prozesstermin floss wenig bis kein „Blut“ und das Ganze lief vielleicht etwas anders ab, als es sich der eine oder andere erwartet hatte. Ohne über den Prozessinhalt zu sprechen, wurde in der Tagsatzung, die fast eineinhalb Stunden dauerte, nur über Vergleichsmöglichkeiten gesprochen.

Meine Strategie ist dabei einfach erklärt: Obwohl meine Chancen auf ein Abweisen der Klage sehr gut standen, wollte ich das Ganze nicht um jeden Preis durchziehen. Es hätte noch Monate dauern können, bis die Scientology-Klage abgewiesen worden wäre, die Kosten wären derweil weiter gewachsen, immer weniger gedeckt gewesen und die persönliche Belastung, aber auch das Risiko wäre geblieben – frei nach dem Spruch: „Auf hoher See und vor Gericht bist du in Gottes Hand!“

Überdies war in der letzten Replik des Scientology-Anwalts herauszulesen, dass “man” ohnehin eine weitere „Schiene“ fuhr, um das zu erreichen, was die beiden OSA-Damen im Vorjahr lautstark verkündet hatten: „Final Handling des Main-Attackers, PR Handling, legal ausgetragen. … Demaskierung und lahm legen von WH [Wilfried Handl]. … Großer PR-Gewinn gegen den Main-Attacker.“

Einfach ausgedrückt: Scientology hatte mich bei der Staatsanwaltschaft Wien angezeigt, diese hatte die Untersuchungen gegen mich im Vorjahr eingestellt und nach einem Fortführungsantrag von Scientology wieder aufgenommen

Aus dieser „Doppelmühle“ wollte ich ausbrechen, indem ich den Zivilgerichtsprozess verkürzte.

Zwei Dinge waren mir dabei wichtig: Die Verwendung der geleakten Scientology-E-Mails musste gewährleistet bleiben und die Prozesskosten mussten von Scientology getragen werden.

Beides gelang und nachdem es Vergleiche mit sich bringen, dass auch die andere Seite etwas bekommen muss, bekam Scientology von mir die Zusicherung, dass die Mails völlig anonymisiert werden – weder E-Mailadressen, Namen, Initialen und Postenbezeichnungen sollten darauf zu sehen sein – und Mails ohne Zusammenhang zu Scientology gelöscht werden würden.

Scientology bezahlte meinen Anwalt – alles zusammen rund 8.000 Euro – und in Zukunft werde ich die geleakten E-Mails sozusagen mit Scientology-Einwilligung posten können!

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Man könnte es auch so beschreiben: Die Scientology-„Armeen“ haben die „Burg“ Wilfried Handl ein dreiviertel Jahr belagert und sich dabei eine blutige Nase geholt – frei nach der Devise: „Außer Spesen nix gewesen!”

Unter gröberen Verlusten – ich würde davon ausgehen, dass Scientology die ganze „Aktion“ mindestens 15.000 Euro gekostet hat – und ganz weit entfernt davon, was OSA vorhatte: Mich „auszuschalten“.

Ich werde ganz im Gegenteil die geleakten E-Mails nochmals durchforsten und in den nächsten Wochen eine Zusammenfassung des Inhalts posten – zu den Themen Unterwanderung von Wirtschaft und Behörden, Betrug usw. – die Scientology-Klassiker!

Trotzdem wäre ein Jubel zu früh, da sehr wohl noch ein Damoklesschwert über mir hängt: die staatsanwaltschaftliche Untersuchung. Das Gericht bestätigte letzte Woche, dass Verhöre und kriminaltechnische Untersuchungen ausstehen (was u.a. dazu geführt hätte, dass der Zivilprozess sowieso vertagt worden wäre).

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Das Beunruhigende an Damoklesschwertern ist die Tatsache, dass man nicht weiß, wann der Faden eventuell reißt und was dies dann im Detail bedeutet. Und: Im Gegensatz zum Zivilgerichtsprozess, haben wir es im konkreten Fall um einen von Scientology angestrengten Strafprozess zu tun – um genau zu sein: ich habe damit zu tun!

Das von Scientology der Staatsanwaltschaft „vorgeschlagene“ Vorgehen beinhaltet Hausdurchsuchung, Beschlagnahme von Computern usw.

Dass auch dieser Scientology-„Vorstoß“ wieder mit einer blutigen Nase für selbige enden wird, steht für mich außer Frage – bis es aber soweit ist, könnte es zwischenzeitlich etwas ruppig werden. Mein Anwalt hat mittlerweile Akteneinsicht bei Gericht beantragt und man wird sehen, wie sich die „Dinge“ weiterentwickeln.

Ich werde mir die Wartezeit verkürzen, indem ich jene „Beweise“ unter die Lupe nehme, die als „Grundlage“ des Fortführungsantrags von Scientology zu sehen sind. Womit ich beim „Forensischen Gutachten“ der Firma Ansiworks Limited wäre. Ich habe bereits vor über einer Woche dazu gebloggt, den Beitrag dann wieder vom Netz genommen, da noch weitere Details aufgetaucht sind und werde nächste Woche dazu, aber auch zu Anderem, erneut bloggen.

Frei nach einer weiteren Devise: „The fight is not over yet!“

Hier noch ein Überblick der Presseresonanz: ORF, Der Standard, KURIER, OÖ Nachrichten, NEWS, Wiener Zeitung, Die Presse, Future Zone, Kronenzeitung, Österreich, Heute

Zum Schluss noch etwas anderes: In der letzten Woche habe ich sämtliche von mir geposteten Scientology-E-Mails anonymisiert, indem ich E-Mail-Adressen, Vor- und Zunamen, Initiale und Postenbezeichnungen geschwärzt habe. Einige Blogs habe ich „Under Construction!“ gestellt, sie sehr zeitaufwendig umgestaltet werden müssen – aber sie werden es bzw. in einer Zusammenfassung neu gebloggt.

Die Mails betrafen den Zeitraum Juni bis September 2012 und es könnte vorgekommen sein, dass ich die Schwärzung einer E-Mailadresse oder eines Namens bzw. Namensinitials übersehen habe – wie es so schön heißt: Zweckdienliche Angaben bitte an gdpa@wilfriedhandl.com … ;-)

Der Gerichtsvergleich sieht nämlich vor, dass ein Vergehen dagegen beim Bezirksgericht landen würde, wo Geldstrafen usw. verhängt werden, wenn den Vergleichsinhalten nicht Genüge getan werden. Und die Freude vergönne ich Scientology nicht!

Tonys Blog

UPDATE: Ich vergaß zu erwähnen, dass die Kunde der missglückten und teuren Scientology-OSA-„Belagerung“ auch über den Atlantik geschwappt ist und derart auch im englischen Sprachraum nachzulesen war.

Scientology-Österreich war es also nicht gelungen, ihr „Abschneiden“ vor Gericht unter der Decke zu halten, als mich Tony Ortega, Betreiber des Anti-Scientology-Blogs The Underground Bunker in den USA zum Prozess-Ausgang interviewte – hier der Link zum Blog (man muss ein wenig runter scrollen) …

Fotos: Screenshots (2), Englishdictionaryfree, Wikipedia

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Justizpalast in Wien, wo u.a. das Landesgericht für Zivilrechtsachen untergebracht ist …

Justizpalast in Wien, wo u.a. das Landesgericht für Zivilrechtsachen untergebracht ist …

UPDATE 3. April 2013: Zur morgigen Verhandlung im Zivilprozess „Scientology vs. Wilfried Handl“ hat L. Ron Hubbard die „Vorgabe“ geliefert. In seinem Schriftstück A Manual on the Dissemination of Material, das er im März 1955 verfasst hat, schrieb er:

„Der Zweck von Prozessen ist es, zu quälen und zu entmutigen, nicht so sehr zu gewinnen.

Das Gesetz kann sehr leicht dafür benutzt werden, um zu quälen. … Wenn möglich, das ist gar keine Frage, ruinieren sie ihn völlig.“

In diesem Sinne berichte ich morgen nach der Verhandlung, wie die „Umsetzung“ dieser Zeilen Hubbards ausgesehen hat …

Wenn jemand Zeit, Lust und Laune hat, den Prozessauftakt zu verfolgen: Donnerstag 4. April 2013, 11.30 bis 12.30 Uhr, im Saal 8, 1. Stock, Landesgericht für Zivilrechtssachen, 1011 Wien, Schmerlingplatz 11.

Foto: Archiv

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UPDATE 3. Februar 2013: Nachdem jetzt einige Monate Ruhe herrschte, gibt es jetzt einen Gerichtstermin: Am 4. April 2013 trifft man sich zur sogenannten Vorbereitenden Tagsatzung im Gericht.

Interessant wird dabei nicht nur der Aufmarsch von OSA, sondern auch, wie sich die Damen und Herrn des scientologischen Geheimdienstes im Hinblick auf die vom Gericht angestrebten Vergleichsgespräche so anstellen werden.

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UPDATE 11. November 2012: Es steht nunmehr fest, dass sich heuer kein Gerichtstermin mehr ausgehen wird. Einen Termin gibt es voraussichtlich frühestens Mitte Jänner 2013.

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UPDATE 30. Oktober 2012 – Der Stand der Dinge im Prozess: Scientology 0 Wilfried Handl 2

Ich muss ehrlichweise zugeben, dass mir in der Vorwoche ein ziemlich großer Stein vom Herzen gefallen ist, als das Schreiben der Staatsanwaltschaft Wien bei mir im Briefkasten lag, indem diese die Einstellung des von Scientology angestrengten Strafverfahrens bekannt gab.

Nicht dass ich Angst davor gehabt hätte, dass dabei etwas herauskommen hätte können – aber es ist kein angenehmes Gefühl, unter diesem Damoklesschwert zu leben. Insofern hat Scientology ihr Ziel erreicht, indem ich fast zwei Monate unter diesem Generalverdacht stand.

Es ging, wie auch in meinem Zivilprozess, um die gleichen Paragraphen, die gleiche „Verwirklichung strafrechtlicher Tatbestände“ nach § 118, 119 usw. und ich wurde zum heimlichen Anführer von Anonymous stilisiert, der u.a. den E-Mail-Hack der Scientology-Mails in Auftrag gegeben hat.

OSA-Angelika T. und der Scientology-Anwalt Mag. Nikolaus V. wurden nicht müde, dies immer wieder zu betonen.

Und dann kam die Staatsanwaltschaft Wien und stellte das Ganze ein, „weil kein tatsächlicher Grund zur weiteren Verfolgung besteht“.

Und so entwickelte sich die Angelegenheit zu einem Eigentor erster Güte für und durch Scientology!

Ich für meinen Teil freue mich einfach über diesen „Zwischenstand“ und hoffe doch stark, dass die OSA-Schergen weiter eifrig den Schuss ins eigene Tor trainieren.

Im Übrigen steht als nächstes nach wie vor der Zivilprozesstermin an, von dem aber noch kein Datum bekannt ist, und ich werde mich in den nächsten Tagen mit dem Vorbereitenden Schriftsatz von Scientology beschäftigen, der es auch in sich hat.

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UPDATE 10. Oktober 2012: Das Rechtsanwaltskonto steht im Moment bei 5.405,- Euro und ich warte auf den ersten Gerichtstermin, aber bis dato blieb es diesbezüglich ruhig. Mehr in Kürze …

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UPDATE 14. September 2012: Die nächsten anwaltlichen Regungen seitens Scientology werden für nächste Woche erwartet und man darf gespannt sein, was sich das Büro für Spezielle Angelegenheiten bzw. deren Anwalt einfallen ließ.

Der Stand des Spendenfonds für meine „Abwehrmaßnahmen“ ist mit heutigem Tag 5.245,- Euro – vielen Danke an alle Spender!

Er ist aber bereits zu mehr als der Hälfte für die aktuellen Schritte verbraucht und ich würde nach aktueller Hochrechnung zumindest noch rd. 1.800,- Euro für die Bewältigung der ersten Gerichtsinstanz benötigen – wenn also noch jemand etwas spenden möchte oder könnte?

Weitere Infos auf meinem Blog vom 4. September 2012

Per Banküberweisung: GDPA – Wilfried Handl, Konto 51395056163, Bank Austria, BLZ 12000, BIC BKAUATWW, IBAN AT861200051395056163 (Adresse für Auslandsüberweisungen: Bank Austria, Mariahilfer Straße 54, 1071 Wien)

Vielen Dank!

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UPDATE 21. August 2012: Es herrscht im Wahrsten Sinne des Wortes Sommerpause und daher nichts Neues. Man kann also von keinem wirklich Update sprechen … ;-) Mehr Anfang September …

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UPDATE 8. August 2012: Oberlandesgericht lehnte in zweiter Instanz die Einstweilige Verfügung ab …

Kurz die Vorgeschichte: Scientology hatte mich aufgrund der Veröffentlichung der geleakten Mails auf meinem Blog geklagt und wollte gleichzeitig eine Einstweilige Verfügung erwirken, die von der ersten Instanz abgewiesen wurde. Danach ging Scientology in die zweite Instanz und rief das Oberlandesgericht Wien (OLG) an.

Ein OLG-Senat aus drei Richtern entschied u.a.: „Dem Rekurs wird nicht Folge gegeben. … Der ordentliche Revisionsrekurs ist nicht zulässig. …
Der Rekurs ist nicht berechtigt. Die Kläger haben schon ihren Unterlassungsanspruch nicht hinreichend begründet. … Die beanstandete Veröffentlichung durch den Beklagten ist aber weder in der Klage noch im Antrag wiedergegebenen, sodass diese einer rechtlichen Beurteilung nicht zugänglich sind. Das dazu erstattete Beweisanbot durch Einsicht in vorgelegte Ausdrucke der Web-Blogs des Beklagten kann, wie das Erstgericht zutreffend erkannt hat und in der Rekursbeantwortung auch richtig aufgezeigt ist, Vorbringen zur Anspruchsbegründung nicht ersetzen. …
Im Ergebnis war dem Erstgericht auch darin zu folgen, dass mangels eines hinreichend konkreten Vorbringens zur Anspruchsbegründung auch die Voraussetzung der Gefährdung der Klägerinnen nicht abschließend überprüft werden konnte.“

So, ich denke, dass ich es jetzt oft genug wiederholt habe, dass das Begehren von Scientology abgeschmettert wurde – aber ein wenig darf ich mich doch darüber freuen … ;-)

Wobei man nicht vergessen darf, dass dies nur einen ersten Etappensieg darstellt – die Klage an sich geht weiter, mit der ersten Tagsatzung ist bald zu rechnen.

Foto: WGRT

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UPDATE 22. Juli 2012: Der Hauptprozess ruht im Moment, die Klage wurde beantwortet und die Einstweilige Verfügung befindet sich in der zweiten Instanz. Der diesbezügliche Rekurs wurde von meinem Anwalt ebenfalls beantwortet. Bevor diese Einsteilige Verfügung nicht entschieden ist, geht der Hauptprozess nicht weiter – das sollte aber in den nächsten Wochen geschehen.

Von den Kosten her bietet sich folgendes Bild: An Spenden kamen bisher 4.144,- Euro zusammen – vielen Dank!!! -, an Kosten entstanden im gleichen Zeitraum 3.317,- Euro für Anwalts- und Gerichtsgebühren.

Wenn also noch jemand etwas spenden möchte, kann er das folgenderweise machen:

Per Banküberweisung: GDPA – Wilfried Handl, Konto 51395056163, Bank Austria, BLZ 12000, BIC BKAUATWW, IBAN AT861200051395056163 (Adresse für Auslandsüberweisungen: Bank Austria, Mariahilfer Straße 54, 1071 Wien)

The fight is not over yet …

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UPDATE 17. Juli 2012: Das Anwalts-Spendenkonto hat einen Kontostand von ungefähr 3.500 Euro – ganz genau kann ich es in den nächsten Tagen sagen, da es einige Spenden auf das BitCoin-Konto gab, von denen wir aber noch nicht genau sagen können, wie viel sie in Summe ausmachen … ;-)

Der Anwalt (RA Dr. Öhlböck, Wien) ist jedenfalls schon seit 9. Juli 2012 aktiv, hat bereits die Klagbeantwortung eingebracht und arbeitet mit mir gerade an der Stellungnahme zum Rekurs.

Ich werde über Details demnächst berichten, im Moment muss ich diese Dinge jeweils mit dem Anwalt abklären, da Scientology keine Chance erhalten soll, einzelne Veröffentlichungen vielleicht gegen mich zu verwenden!

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Good News vom 10. Juli 2012 …

Die Good News betreffen die Klage von Scientology und dabei den Aspekt meiner Verteidigung. Ich habe ja vor einer Woche einen Spendenaufruf gestartet, der trotz der kurzen Zeit mit Stichtag 9. Juli 2012 bereits 2.822,- Euro erbracht hat. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben!

Die zweite gute Nachricht ist, dass ich einen sehr guten Rechtsanwalt gefunden habe, der nicht nur eine Kapazität in genau dem Gebieten ist, um die es in meiner Klage geht, sonder finanziell auch günstiger als die ursprünglich angedachte Lösung.

Trotzdem fehlt noch eine „Ecke“, also wenn wer noch den einen oder anderen Betrag erübrigen kann, würde mir das einige Kopfschmerzen weniger verursachen, denn Scientology legt es sicher darauf an, mich finanziell ausbluten zu lassen und die Klage durch die Instanzen bis zum Obersten Gerichtshof durchzuziehen – mehr Details in Kürze.

Per Banküberweisung: GDPA – Wilfried Handl, Konto 51395056163, Bank Austria, BLZ 12000, BIC BKAUATWW, IBAN AT861200051395056163 (Adresse für Auslandsüberweisungen: Bank Austria, Mariahilfer Straße 54, 1071 Wien).

Auf meinem Blog habe ich übrigens die Kategorie Scientology vs. Wilfried Handl (auch als Stichwort) eingerichtet, sodass man sich leicht ein aktuelles Bild dazu machen kann.

19 Gedanken zu “Gerichtsprozess “Scientology vs. Wilfried Handl” …

  1. na, bei all den postiven nachrichten über scientology, sollten die sich doch auftreiben lassen …
    die schlümpfe sind ja in aller munde.

    ich bin dabei.
    das schau ich mir an.

    ist es richtig, dass die frist zum 26.07 abläuft?

  2. Hey!

    Machen Sie doch auch einen Kickstarter!

    Damit erreicht man SEHR viele Menschen SEHR SEHR schnell und es ist einfach und bequem dafür zu spenden:

    http://www.kickstarter.com/

    ich weiß zwar nicht wie es damit aussieht für einen Prozess zu sammeln, ich würde es jedoch als Kunstprojekt zur freien Gedankengestaltung und dem Kampf gegen Gehirnwäsche durch Scienotology (oder ähnlichen Projekttitel) definieren :)

    glg
    UND VIEL ERFOLG!

    • Kickstarter eignet sich in diesem Fall leider gar nicht! Es ist für “Kreative” gedacht, und dementsprechend sind die Kategorien dort:
      Art
      Comics
      Dance
      Design
      Fashion
      Film & Video
      Food
      Games
      Music
      Photography
      Publishing
      Technology
      Theater

  3. Eventuell könnte man auf der Seite ganz oben so ein “Spendenthermometer” einbinden, welches jeden Tag aktualisiert wird, um grafisch darzustellen, wieviel schon zusammengekommen ist und wieviel noch fehlt.

  4. Hallo Herr Handl,

    Im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten habe ich einen entsprechenden Betrag per SEPA-Überweisung überwiesen. Ich Wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

    Viele Grüße aus Münster /NRW

    sendet Ihnen

    Raimund Barkam

  5. Ich verstehen ihren Spendenaufruf, jedoch sollte ein jeder, der bei ihrem Konto bei der Bank Austria einzahlt, dies mittels einer Bareinzahlung machen, damit der Name des Senders nicht aufscheint. Sie können nicht ausschließen, dass SCN Publics bei diesem Bankinstitut beschäftigt.
    Ihr Blog wirkt sehr informativ – und Freunde haben sie bei SCN sicherlich nicht mehr zu viele. ;-)

    • Man darf Scientology auch nicht überschätzen – vor allem nicht hier in Österreich. Der Einzige, der die Namen sehen wird, bin ich – und ich werde schweigen … ;-)
      Also keine Angst, sie ist nicht nötig und die Scientologen würd es nur wenn freuen!

  6. Hallo,

    wann ist den eine Gerichtsverhandlung vorgesehen?
    Ich hab davon noch absolut gar nichts in der Zeitung gelesen? Warum wenden sie sich nicht mal an die Zeitung um da auch ein bisschen Wirbel in Österreich zu machen, auch die Ärztegeschichte dürfte viele viele Österreicher interessieren, sie sagen immer wir dürfen Scientology in Österreich nicht überschätzen, aber es ist einfach davon auszugehen das wir sie unterschätzen, niemand dachte damals das ein gewisser Herr H. aus Braunau OÖ den zweiten Weltkrieg auslösen würde aber es ist passiert. Man darf nicht vergessen das Schulen mit diesen “Lehren beschenkt” werden, in Apps heimlich Werbung für Scientology gemacht wird usw.
    Mag die Gruppe noch so klein sein, besteht doch eine Gefahr wenn auch nur klein und damit gehört die Gruppe verboten, sie werden wohl nicht aufgeben bis sie Welt beherrschen. Es ist wie mit jeder anderen radikalen Religionsgruppe egal ob Scientology als sowas angesehen ist oder nicht – sie gehört einfach verboten.
    Ich wünsche Ihnen viel viel Glück in Ihren Prozess und alles gute.

    • Haß und Verachtung bringen uns niemals näher. Das System (Scientology), das heute die Menschlichkeit mit Füßen tritt, wird nicht immer da sein! Seine Grausamkeit stirbt mit ihm, und auch sein Haß. Die Freiheit, die sie den Menschen genommen haben, wird ihnen dann zurückgegeben werden. Auch wenn es Blut und Tränen kostet, für die Freiheit ist kein Opfer zu groß!

  7. vielleicht kannst du den aktuellen spendenbetrag updaten
    die 3000er grenze müsste ja schon erreicht sein, somit müsste dein anwalt bereits aktiv sein

    werde sehen, ob ich dir den einen oder anderen betrag noch spenden kann

    liebe grüsse

    • Der Stand ist um die 3.500 Euro. Der Anwalt arbeitet schon seit 9. Juli und hat schon die Klagebeantwortung eingereicht und wir arbeiten gerade an der Antwort auf den Rekurs an OLG. Alles läuft … ;-)

  8. Hallo Hr.Handl!

    Mit großem Interesse lese ich immer wieder Ihre Blogs. Bin selbst quasi ein “sektengeschädigter”, nicht direkt, aber ein Teil meiner Familie hat sich auch abgespalten.
    Ich glaube, Sie vor 14 Tagen beim Intersport in Vösendorf gesehen zu haben, wollte sie aber in Ihrer Privatsphäre nicht belästigen.

    Wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und Gesundheit!

    Marc aus Hornstein

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